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Ernst-Ludwig Simon

Ernst-Ludwig Simon

Hassia Darmstadt

* ... 10. 8. 1901
†  Darmstadt 17. 6. 1975

Direktor des Landmaschinenherstellers Fella-Werke in Feucht bei Nürnberg.

S. wurde 1921 bei Hassia aktiv. Nach dem Zweiten Weltkrieg betrieb er gemeinsam mit Kurt Weizsäcker die Wiedergründung des WVAC und war in dieser Zeit auch an der Gründung des CDA und der AGA beteiligt. Er gilt als wichtiger Vordenker des Weinheimer Corpsstudententums in der Nachkriegszeit. 1951/52 war er Vorsitzender des VWAC.

Veröffentlichungen: Unsere Gemeinschaften brauchen ein Ziel in der Umwelt, Der Convent 10/1962, S. 217-219

Literatur: Jens Ehlers: In memoriam Ernst-Ludwig Simon, Die Wachenburg 24 (1976), S. 49f.

 

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Hans Freyberg

Hans Freyberg

Rhenania Darmstadt ECB

* Delitzsch 12. 11. 1890
† Weinheim 20. 4. 1978

studierte ab 1909 Architektur an der TH Darmstadt, 1912/13 Dienst als Einjährig-Freiwilliger, Teilnahme am Ersten Weltkrieg, 1920 Diplom-Examen, 1921 Promotion zum Dr.-Ing. Im gleichen Jahr trat F. in die Fabrik seines Schwiegervaters (spätere Weinheimer Gummiwerke) ein, wo er später Direktor und Geschäftsführer war. 1980 schied er aus der aktiven Leitung aus.

F. wurde 1909 bei Rhenania Darmstadt aktiv und bekleidete zweimal die erste Charge. 1924 wurde er als Schriftführer in den neugegründeten Bau- und Kunstausschuss des WVAC für den Unterhalt der Wachenburg gewählt. Von der Auflösung des Verbandes 1935 bis zur Übergabe der Burg an die Stadt Weinheim am 20. 12. 1939 nahm er die Interessen des Verbandes wahr. Bei der Wiedergründung des Ausschusses 1949 wurde F. wieder Mitglied und blieb es bis zu seinem Tod. Von 1958 bis 1969 war er dessen Vorsitzender. Der WVAC zeichnete F. 1977 mit der Wachenburg-Medaille aus. Rhenania Darmstadt ernannt ihn zum Ehrencorpsburschen.

Literatur: Carl Weigandt: Verleihung der "Wachenburg-Medaille" anHerrn Dr. Hans Freyberg Rhenaniae Darmstadt, Wachenburg 25 (1977), S. 184; H. G. Dirksen: In memoriam Dr. Hans Freyberg Rhenaniae Darmstadt, Wachenburg 27 (1979), S. 130f.

 

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Friedrich-Wilhelm Oscar Dorl

Friedrich-Wilhelm Oscar Dorl

Marchia Braunschweig EB

* Köln-Deutz 17. 12. 1883
† ... 22. Februar 1977

Oberrealschule der Frankeschen Stiftungen in Halle, Studium des Maschinenbaus an der TH Braunschweig, nach der Diplomprüfung Studium der technischen Chemie an der Universität Halle, im Ersten Weltkrieg mit Sonderaufgaben der Heeresverwaltung in der Rüstungsindustrie betraut. Oberingenieur und technischer Direktor der Junker & Ruh AG in Karlsruhe, Direktor der Waffen- und Munitionsfabriken AG in Berlin-Borsigwalde. Lebte nach seinem Ruhestand im Schwarzwald.

D. war ab WS 1904/05 bei Marchia Braunschweig aktiv, focht elf Schläger- und eine Säbelpartie und war dreimal Drittchargierter und einmal Fuchsmajor. Zum 40. und 70. Stiftungsfest gab er eine Chronik seines Corps heraus. Marchia ernannte ihn 1934 zum Ehrenburschen, D. gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Historischen Kommission des WVAC.

Literatur: Redenz: In memoriam Friedrich-Wilhelm Oscar Dorl Marchiae EB, Wachenburg 25 (1977), S. 159.

 

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Erich Feuersänger

Erich Feuersänger

Neo-Franconia Breslau, Hannovera Hannover

* Minden 26. 2. 1902
† ...

Sohn des preußischen Geh. Oberpostrats Edmund Feuersänger, verbrachte seine Jugend in Düsseldorf, nahm als Gymnasiast 1917/18 als Kriegsfreiwilliger am Ersten Weltkrieg teil und machte 1920 das Abitur. 1921 war er Freikorpskämpfer in Oberschlesien, danach Studium der Rechts- und Staatswissenschaften sowie Betriebswirtschaft in Breslau, Berlin, Bonn, Königsberg und an der Handelshochchule in Berlin. 1925/27 Examen zum Diplom-Kaufmann. Februar 1929 Promotion zum Dr. rer. pol. in Königsberg. Syndikus des Reichsverbandes des Deutschen Hoch- und Tiefbaugewerbes in Berlin, ab Juni 1931 Verbandsrevisor beim Brandenburgischen Sparkassen- und Giroverbandes in Berlin, danach RAD-Führer. Nach 1945 zunächst freiberuflich tätig. 1950 Revisor bei der Hauptverwaltung der Gelsenberg AG in Essen, 1958 Revisor bei der Rheinelbe-Bergbau AG in Gelsenkirchen. Nach Eintritt in den Ruhestand war F. am Aufbau des Akademischen Förderungswerks der Ruhr-Universität Bochum beteiligt.

F. war von 1922 bis 1924 bei Neo-Franconia aktiv. Später erhielt er das Band der Hannovera Hannover. Nach dem Zweiten Weltkrieg initiierte er die Stuhlspende für die Wachenburg. Er war acht Jahre lang Schatzmeister des WVAC, Mitglied der Bildungskommission, tätiger Miarbeiter im Kuratorium Weinheim Seminar und Vertreter des WVAC im CDA. Er setzte sich für die Wiederaufnahme der seit 1956 weitgehend eingeschlafenen Bildungsarbeit von CDA und CDK ein und wurde 1958 zum Beauftragten für staatspolitische Bildung des CDA ernannt. F.s Tätigkeit fiel in die Zeit der Studentenunruhen; er gehört zu denjenigen, die - vergeblich - ein stärkeres hochschulpolitisches Engagement der Corps forderten. Seine Wirksamkeit entfaltete er auch über die Weinheimer Verbände hinaus. Er war Schatzmeister der Arbeitsgemeinschaft Andernach (AGA) und von 1963 bis 1978 Schatzmeister und zuletzt stellvertretender Vorsitzender des CDA. Durch seinen engen Kontakt zu den Sprechern des CDK gab er wichtige Impulse für die Verbändearbeit, insbesondere auch für die sozialpolitische Bildungsarbeit innerhalb des CDK/CDA. Schon 1962 F. regen Anteil an der Gründung der Humboldt-Gesellschaft für Wissenschaft, Kunst und Bildung e. V.

Der WVAC zeichnete ihn für seine Verdienste 1978 mit der Wachenburg-Medaille aus.

Literatur: Der Convent 10/1960, S. 245; Herbert Kessler: Dr. Erich Feuersänger Hannoverae, Wachenburg 26 (1978), S. 135-137

 

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