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Georg Wilhelm Montanus

Georg Wilhelm Montanus

Chattia Darmstadt

* Frankfurt am Main 26. 11. 1911
† 3. 4. 1965

M. besuchte die Oberrealschule, studierte Elektrotechnik an der TH Darmstadt und leistete danach aktiven Militärdienst. Am 1. 3. 1939 wurde er Leutnant der Luftwaffe. Er gehörte dem Jagdgeschwader Richthofen an, nahm en an den Luftkämpfen an der Kanalküste teil und war später Führer einer Luftwaffenabteilung in Südwestfrankreich. Zuletzt war er dem Stab des Generals der Jagdflieger in Berlin-Kladow mit dem Spezialgebiet "Jägerführung und Luftverteidigung" zugeteilt. Nach Kriegsende trat er für seinen 1942 in Russland gefallenen Bruder in die väterliche Elektrofirma in Frankfurt am Main ein.

Am 12. 11. 1932 wurde M. bei Chattia aktiv. Er spielte eine maßgebliche Rolle bei der Rekonstitution des Corps 1948 und war bis zu seinem Tod Vorsitzender der Vereinigung Alter Chatten. Auch dem Verbandsinternen Ausschuss des WSC gehört er an, zog sich aber 1962 aus der Verbandsarbeit zurück und nahm nur noch die Vertretung des WVAC in der AGA wahr. M. setzte sich für die Anerkennung Korporationen durch die Hochschule ein, besonders für die umstrittene Lizenzierung an der TH Darmstadt.

 

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Manfred von Schaewen

Manfred von Schaewen

Bavaria Stuttgart EB Stauffia Stuttgart IdC

* Metgethen, Ostpreußen 19 4. 1930
† ... 22. 4. 2014

Übersiedelte nach dem Abitur, das er 1949 in Cottbus ablegte, in die Bundesrepublik und studierte 1951 bis 1957 Volkswirtschaftslehre an der TH Stuttgart und an der Universität Tübingen, Abschluss als Dipl.-Volkswirt. Wissenschaftlicher Assistent beim wirtschaftswissenschaftlichen Seminar der Universität Tübingen. Ab 1.4.1965 im Dienst der Landeshauptstadt Stuttgart, zunächst als Leiter der Abteilung Stadtforschung und Datenanalyse beim Statistischen Amt, ab 1974 Leiter des Statistischen Amtes der Stadt Stuttgart. 1992 im Ruhestand.

v. Schaewen wurde 1952 bei Bavaria Stuttgart acceptiert und 1953 recipiert. Er bekleidete mehrere Chargen, darunter die erste und dritte und war ab 1966 zweiter Vorsitzender, 1981 bis 2001 erster Vorsitzender des AHV der Bavarie, die ihn 1976 Ehrenbursch ernannte. Das Corps Bavaria verlieh ihm die Corpsschleife.

1955 bis 1959 war v. Schaewen Mitglied im Ausschuss für verbandsinterne Fragen des WSC.

Veröffentlichungen: Stuttgart und die Region Mittlerer Neckar (1973)

Literatur: Pedro Pluhar: Manfred von Schaewen, CORPS 1/2015, S. 37

 

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Wilhelm Mohrmann

Wilhelm Mohrmann

Franco-Guestphalia Köln

* Essen ... 1935
† ... 14. 12. 2011

Abitur 1955 in Dortmund, Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Köln, Diplom-Prüfung, Steuerberater

M. wurde im WS 1955/56 bei Franco-Guestphalia aktiv, war Vorsitzender des AHV der Franco-Guestphalia und maßgeblich an der Fusion des Corps mit Markomannia Bonn beteiligt. Er engagierte sich über viele Jahre als Vorsitzender der WVAC Köln und war von 1972 bis 1976 Schatzmeister des WVAC-Vorstandes unter Gustav Glunz sowie nach seiner eigenen Amtszeit als langjähriger Kassenprüfer. M. war Beaufdtragter des WVAC im Verband für Studentenwohnheime und zeitweise dessen Vorstzandsmitglied, außerdem Mitglied im Finanzausschuss des WVAC. Besonderer Verdienste hatte er als Initiator des Vereins "Freunde und Förderer der Wachenburg". 1996 wurde er mit der Wachenburgmedaille ausgezeichnet. 2004 wirkte er bei der Neugestaltung des Kuratorium Weinheim Seminar mit und war Gründungmitglied des Vereins "Akademie Weinheim Seminar" (AWS).

Literatur: Peter Brackhahn: Wilhelm Mohrmann, CORPS /2012, S. 37

 

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Paul Dierichs

Paul Dierichs

Montania Clausthal, Suevo-Guestphalia München

* Bochum 14. 9. 1901
† Kassel 3. 11. 1996

D. war Sohn eines Verlegers und Druckereibesitzers in Bochum. Dem Wunsch seines Vaters folgend, studierte er zunächst Hüttenwesen an der Bergakademie in Clausthal. Nach dessen Tod wechselte er zum Studium der Volkswirtschaftslehre an die Westfälische Wilhelms-Universität in Münster. Nach dem Diplom-Examen promovierte er 1928 bei dem Ökonom v. Zwiedineck-Südenhorst am Institut für Zeitungswissenschaft der Universität München mit einer Arbeit zum rheinisch-westfälischen Pressewesen zum Dr. oec. publ. 1929 wurde er Verleger des im eigenen Verlag "Laupenmühlen und Dierichs" in Bochum erscheinenden "Bochumer Anzeigers", den er nach dem Zweiten Weltkrieg in die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" einbrachte. An der WAZ hatte er eine Beteiligung erworben und arbeitete als verantwortlicher Redakteur. In den 1960er Jahren verkaufte D. seine Beteiligung und zog nach Kassel, wo er Druckerei und Verlag der "Kasseler und Göttinger Nachrichten" übernahm.

In Clausthal war D. bei Montania aktiv (rec. 5. 7. 1921). In Münchern wurde er am 19. 1. 1922 bei Suevo-Guestphalia recipiert, Er war langjähriger Schriftleiter der "Wachenburg", die auch in seiner Druckerei gedruckt wurde.

Literatur: Nachruf von Fritz Wengeler, Semesterbericht des Corps Montania Clausthal 104 (1996/97), S. 1f.

 

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