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Teutonia Dresden

Teutonia Dresden

Rudolf Meyer-Brons

Rudolf Meyer-Brons

Rhenania Freiburg, Hannovera Göttingen

* Hardegsen b. Northeim 3.4.1869 (als Rudolf Meyer)
† Hamburg 24.6.1960

Gymnasium in Celle, ab 1888 stud. med. in Freiburg, Halle (Saale) und Göttingen, dort Staatsexamen. 1894 Promotion zum Dr. med. Assistenzarzt in Hamburg, Wien und Gießen. 1896 Oberarzt in Hamburg am Krankenhaus St. Georg. Teilnahme am Ersten Weltkrieg als stellv. Divisionsarzt. 1920 Regierungsmedizinalrat am Versorgungsamt Hamburg, später selbständiger Facharzt für HNO. 1.1.1956 im Ruhestand. Nahm nach der Eheschließung mit Elisabeth Brons, Tochter des Kaufmanns Johann Brons, zusätzlich deren Familiennamen an

M. war zunächst bei Rhenania Freiburg aktiv (rec. 30.1.1889) und wurde am 1.5.1890 bei Hannovera recipiert. Er betrieb Forschungen zur Studentengeschichte und war maßgeblich am Göttinger Rückdatierungsstreit und an den beiden Rückdatierungen der Hannovera beteiligt. 1927 gab er die 5. Auflage des Mitgliederverzeichnisses der Hannovera heraus (umfassend die Jahre 1809-1927). In den Corpszeitungen der Hannovera veröffentlichte er wiederholt Beiträge zur Frühgeschichte des Corps.

Literatur: Die Freiburger Rhenanen 1812-1961 (1962), Nr. 525; Corpsmitteilungen der Hannovera Göttingen Nr. 21, S. 18f.; Dass., Nr. 24, S. 25-28.

Eintrag DNB

 

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Christian Meisner

Christian Meisner

Moenania Würzburg, Guestfalia Greifswald

* Bamberg 6. 4. 1868
† Heidelberg 12. 7. 1944

Sohn des K. Advokaten Lorenz Meisner Moenaniae, besuchte das Gymnasium in Bamberg, Münnerstadt und Ehingen (Württ.). Anschließend Dienst als Einjährig-Freiwilliger beim 2. Bayerischen Feldartillerie-Regiment in Würzburg. M. studierte Rechtswissenschaften in Würzburg und Greifswald. Nach dem Assessorexamen trat er in die Würzburger Anwaltskanzlei eines Corpsbruders ein und machte sich später selbständig. Als Verfasser juristische Fachliteratur wurde er besonders mit seinen Werken über das Nachbarrecht bekannt. Seine Arbeit über das Nachbarrecht in Bayern erschien 1986 in der 7. Auflage.

Ab Mai 1919 war M. Abgeordneter der Weimarer Nationalversammlung für die Deutsche Demokratische Partei. Zeitweilig war er als möglicher Reichswehrminister im Gespräch.

M. wurde bereits während seiner Militärdienstzeit Fuchs bei Moenania, der bereits sein Großvater und sein Vater angehört hatten. Am 18. 1. 1890 wurde er ins engere Corps recipiert, am 27. 4. 1890 zum Erstchargierten gewählt. In sein Seniorat fällt unter anderem die endgültige Abkehr des Corps vom Lebensprinzip. Unter seiner Führung beschloss der CC, Beziehungen zum blauen Kreis aufzunehmen. Als der eigentlich dafür vorgesehene Corpsbruder ausfiel, ging er im Wintersemester 1890/91 zu den Greifswalder Westfelen und bekleidete dort die dritte und die erste Charge. In seinem fünften Semester kehrte er nach Würzburg zurück und übernahm auch hier noch einmal das Seniorat.

Später engagierte sich M. auch auf Verbandsebene. Er nahm bis 1934 an 20 ordentlichen und außerordentlichen Kösener Congressen teil. 1924 wandte er sich gegen die weitere Aufnahme neuer Corps und gegen die große Zahl von Bandverleihungen an Alte Herren. Er war der Auffassung, das Band müsse auf der Universität verdient werden und setzte sich für höhere Anforderungen für den Erwerb ein. Weiterhin vertrat den Grundsatz der Souveränität des aktiven Corps und kritisierte dem Einfluss der Altherrenschaften auf den Congress. Selbst war er langjähriges Mitglied der Statutenkommission und arbeitete an den Kösener Statuten von 1927 mit. Ab 1930 war er auch Vorsitzender des Corpszeitungsausschusses und leitete damit die Redaktionsarbeit der DCZ wie auch den corpsstudentischen Verlag in Frankfurt am Main. Die Zahl der Bezieher überschritt unter seiner Ägide erstmals die Zahl von 10.000.

Veröffentlichungen: Die Deutsche Corpszeitung, DCZ 50 (1933/31), S. 4-7; Der Studenten-Dichter und Studenten-Historiker Adolf Pernwerth von Bärnstein (Moenaniae), DCZ 50 (1933/34), S. 42-45; Die corpsstudentische Idee (Frankfurt am Main 1934)

Die Politik Bismarcks bis zum Weltkriege; Militärversorgungsrecht (München 1919); Der Eigentumsvorbehalt (München 1932); Anwaltsbrevier (2. Aufl., Berlin 1971); Nachbarrecht im Bundesgebiet (ohne Bayern) (5. Aufl., Berlin 1970); Nachbarrecht in Bayern (7. Aufl., München 1986)

Literatur: In memoriam! In Dankbarkeit für Emil Lademann, Christian Meisner, John Koch, EuJ 5 (1960), S. 121-123

 

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Oswald Rothmaler

Oswald Rothmaler

Franconia Tübingen, Guestphalia Berlin, Guestphalia Halle IdC

* ...
† San Francisco 6. 4. 1900

R. stammte aus Erfurt. Er studierte Rechtswissenschaften in Tübingen und Berlin sowie ab 1866 in Halle. 1867 leistete er in Erfurt seinen Dienst als Einjährig-Freiwilliger. Danach wanderte er in die Vereinigten Staaten aus und wurde Angestellter einer Zuckerraffinerie. Zuletzt war er Leiter der Zuckersiederei-Geselslchaft in San Francisco.

Nach seiner Aktivität bei Franconia Tübingen und Guestphalia Berlin erhielt R. am 27. 10. 1866 die Corpsschleife der Guestphalia Halle, bei der er während seienr Studienzeit in Halle verkehrte. R. war Gründer des New Yorker SC-Vereins.

Literatur: Corps-Bericht der Guestphalia in Halle a. S. 24 (Mai 1900), S. 11

 

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B 10 - Alemannia Berlin

B 10 -  Corps Alemannia Berlin

Laufzeit: 1869-1878

Geschichte: Das Corps Alemannia Berlin (Farben: grün-weiß-violett) wurde am 15. Juli 1869 gestiftet und bestand bis zum 17. Juni 1887.

Bestand: Der kleine Bestand umfasst drei Protokollbücher mit den CC-Protokollen (1869-1873), den ACC-Protokollen (1869-1878) und den RC-Protokollen (1870-1877).

 

 

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Hermann Eckelmann

Hermann Eckelmann

Rhenania Würzburg EM

* Bünde 21. 8. 1902
† Düsseldorf 12. 4. 1985

E. warein Sohn des Rohtabakkaufmanns Hermann Eckelmann und seiner Frau Auguste, geb. Hurt. Er besuchte die Schule in Bünde und studierte ab SS 1922 Jura in Würzburg, ab SS 1924 in Jena. Ende 1926 Referendarexamen, 1930 Assessorexamen, 1935 Regierungsrat bei der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung in Berlin, 1936 ins Reichswirtschaftsministerium berufen. Wurde 1940 Ministerialrat und nach der Besetzung von Paris zum Chef der Zivilen Militärverwaltung der französischen Hauptstadt ernannt. In seinen Verantwortungsbereich fiel die Versorgung der Bevölkerung von Groß-Paris. Gemeinsam mit dem Militärbefehlshaber General von Choltitz widersetzte sich E. der Anweisung zur Zerstörung der Stadt und überließ Paris den am 25. 8. 1944 einrückenden Franzosen weitgehend unzerstört. Wurde sowohl von Hitler als auch von der französischen Partisanenregierung zum Tode verurteilt. Im Mai 1945 geriet er in Holstein in britische Kriegsgefangenschaft.

Nach seiner Entlassung ließ sich E. in Bünde nieder und trat in die Leitung der Köster AG in Herford ein, die später von Helmut Horten in die Defaka-Gesellschaft übernommen wurde. E. siedelte nach Düsseldorf über und wurde Generalbevollmächtigter des Horten-Wartenhauskonzerns sowie zugleich Leiter der Personalabteilung und des Bau- und Einrichtungsressorts. Er war maßgeblich am Aufbau des Horten-Konzerns beteiligt. 1963 schied er aus und war noch zwei Jahre beratend für Horten tätig, dann bis 1977 juristischer Berater der Architektengemeinschaft Prof. Hentrich/Pettsching in Düsseldorf.

E. wurde am 3. 12. 1922 bei Rhenania recipiert und bekleidete zweimal die dritte Charge sowie im WS 1923/24 die zweite Charge. Am 14. 11. 1948 wurde er zum Vorsitzenden des Verbandes Alter Würzburger Rhenanen gewählt. Besondere Verdienste erwarb er sich um die Fortführung der Corpsgeschichte. Auf Verbandsebene wurde E. auf dem oAT 1951 zum Mitglied der Statutenkommission gewählt.

Literatur: Adolf Dercum: Hermann Eckelmann, Huttenschlößchen 73 (1985), S. 27-31

 

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