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Herbert Kater

Alphabetische Liste (KSCV)

Herbert Kater

Herbert Kater

Makaria-Guestphalia, Budissa-Leipzig zu Passau, Neoborussia-Berlin zu Bochum

* Reher, Kr. Hameln-Pyrmont 25. 1. 1909
† 30. 4. 2004

Sohn eines Fabrikbesitzers, Abitur 1929 am reformierten Realgymnasium in Hameln, ab 1930 stud. med. dent. in Würzburg , Greifswald und Göttingen, 1933 Promotion an der Universitäts-Zahnklinik in Jena, 1935 Zahnarzt in Wunstorf b. Hannover. War im Zweiten Weltkrieg Truppenarzt bie der Luftwaffe, zuletzt mit dem Rang eines Stabsarztes (Z). Langjähriger Vorsitzender der Zahnärztlichen Vereinigung Hannovers.

K., der schon als Schüler Mitglied des korporativen Schülerrudervereins gewesen war, wurde in Würzburg bei Makaria aktiv und war in seiner Greifswalder Zeit Mitglied der Inaktivenvereinigung "Die Falle". Nach dem Zweiten Weltkrieg stand er von 1969 bis 1973 dem fusionierten AHV der Makaria-Guestphalia vor. Seit 1969 war er dort auch Corpsarchivar. Schon 1952 wurde er Mitglied des Kreisausschusses des Magdeburger Kreises. 1953 erhielt er das Band der Budissa-Leipzig, 1968 das der Neoborussia-Berlin, deren Übersiedlung von Darmstadt nach Bochum er tatkräftig unterstützt hatte. K. war ein engagierter Studentenhistoriker. 1957 wurde er Leiter der Zentralstelle für studentische Silhouetten und Stammbücher, Von 1969 bis 1996 war er Mitglied der Historischen Kommission des KSCV, 1983 bis 1996 Vorsitzender des Vereins für corpsstudentische Geschichtsforschung, der ihn nach seinem Ausscheiden zum Ehrenvorsitzenden ernannte. Neben der von ihm herausgegebenen „Geschichte der Makaria 1850-1963“ verfasste er zahlreiche historische Veröffentlichungen in den Jahrbüchern des Vereins für corpsstudentische Geschichtsforschung und in der Deutschen Corpszeitung und hielt Vorträge bei Studentenhistorikertagungen. 1971 und 1981 zeichnete er für die Bearbeitung der KCL-Ergänzungsbände verantwortlich. Auch am Kösener Handbuch 1985 arbeitete er mit. Ausgezeichnet wurde K. mit der VAC-Silberscale (1973) und der Rudelsburg-Plakette (1981).

Veröffentlichungen: Dr. Mex Eckhard Guestphaliae Würzburg. Der Gründer der "Neobrummkrakelia", DCZ 59 (1958), S. 55-58; Zur Geschichte der Rudelsburg, DCZ 60 (1959), S. 186-189; Vergessene Hohe Schulen (I): "Alma mater Ernestina" - die ehemalige hessisch-schaumburgische Universität Rinteln, DCZ 62 (1961), S. 7-12; Vergessene Hohe Schulen (II): Helmstedt, DCZ 62 (1961), S. 189-195; Vergessene Hohe Schulen (III): Wittenberg, DCZ 63 (1962), S. 233-238 u. 64 (1963), S. 10-16; Die Universität zu Landshut (1800 bis 1826), DCZ 68 (1967), S. 263-266; Kurze Geschichte der "Spinnstube" zu Hannover, DCZ 69 (1968), S. 204-212; Erinnerungen des Generaloberarztes, Malers, Gutsbesitzers und Arzts in Bodenheim/Rhein Dr. med. Ferdinand v. Heuss an seine Würzburger Studentenzeit 1865/66 und Kriegseinsätze 1970/71 und 1914/18, EuJ 21 (1976), S. 205-234; Das Duell des Yanko Fürst v. Racowitza, Angehöriger des Corps Neoborussia Berlin und Ferdinand Lasalle, Angehöriger der Burschenschaft der Raczeks am 28. August 1864 im Wäldchen Carrouge bei Genf, EuJ 25 (1980), S. 29-59; Die Mitglieder der alten Würzburger Burschenschaft 1818-1822, EuJ 25 (1980), S. 189-198; Die Orden in Göttingen von 1747-1804, EuJ 25 (1980), S. 199-202; Moselaner in einem Hallenser Studentenstammbuch, EuJ 31 (1986), S. 205-206; Stammbuch des August Heusinger Saxoniae Jena, EuJ 31 (1986), S. 207-208; Pfeifenkopf der Vandalia Göttingen, EuJ 31 (1986), S. 209-211; Das Duell zwischen dem Landrat Adolf von Bennigsen und dem Domänenpächter Oswald Falkenhagen im Saupark/Springe 1902, EuJ 37 (1992), S. 215-228; Die Hohe Schule zu Stuttgart, EuJ 37 (1992), S. 239-248; Etwas über Helmstedter Studenten 1768-1776, EuJ 37 (1992), S. 277-282; WVAC und VACC (Spinnstube) Hannover, EuJ 37 (1992), S. 285-292.

Literatur: Dr. Herbert Kater Makariae-Guestphaliae, Budissae,Neoborussiae Berlin 65, DCZ 75 (1974), S. 48f.; [Michael Röcken], Dr. med. dent. Herbert Kater ..., CORPS 3/2004, S. 37.

 

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